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PRAXISGEMEINSCHAFT
FÜR GANZHEITLICHE MEDIZIN
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2009 |
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Dorothea Brönnecke:
Homöopathie
Homöopathie
Eine Medizin die so individuell ist wie der Mensch selbst!
Einfach, sanft
und effektiv.
Unter den natürlichen Heilverfahren belegt die Homöopathie einen
der Spitzenplätze! Die Option, selbst Verantwortung für die
eigene Gesundheit übernehmen zu können,
sich heil, ganz und glücklich zu fühlen, umschließt jedoch
viel mehr als die Abwesenheit von Symptomen.
Akut-und Konstitutionsmittel
Ausschlaggebend für die Wahl des homöopathischen Arzneimittels
ist auch der Verlauf der behandelnden Erkrankung.
So werden etwa bei akuten Erkrankungen so genannte Akutmittel
verordnet, die symptombezogen wirken. Wenn Krankheitsmerkmale jedoch immer
wieder auftreten, gelangen Konstitutionsmittel
zum Einsatz.
Die umfassende Befragung des Patienten ist von größter Bedeutung
bei der Konstitutionsbehandlung, bei der es um Beseitigung chronisch auftretender
Beschwerden geht.
Grundlage dieser Behandlungsmethode ist die homöopathische Ansicht,
dass die verschiedenen Einzelsymptome auf ein hinter der sichtbaren bzw.
manifestierten Krankheit liegendes Urleiden deutet. Gegen dieses >>verborgene
<< Leiden kämpft die Homöopathie mit Medikamenten an,
die in der Tiefe wirken, wobei sich die Wahl des Konstitutionsmittels
nach der Persönlichkeitsstruktur des Patienten richtet.
3 wichtige Regeln
Ähnlichkeitsregel
Hahnemanns Regel: >> Similia similibus curentur >>- Ähnliches
werde durch Ähnliches geheilt.
Beispiel: Die Küchenzwiebel, die laufende Nase und tränenden
Augen verursacht , kann genau diese Beschwerden bei einem Kranken heilen.
Die Symptome die eine homöopathische Arznei bei einem Gesunden auslöst,
sollten nach Hahnemann denen des Kranken so ähnlich wie möglich
sein.
Arzneimittelprüfung
Die Arzneimittel und Substanzen werden bei der homöopathischen Arzneimittelprüfung
an gesunden Menschen getestet. Die Symptome, die sie bei einem Probanden
auslösen, werden dokumentiert und nach einem bestimmten Schema geordnet.
So entsteht das >> Arzneimittelbild<<. Je mehr dieses Beschwerdebild
des kranken Patienten gleicht, um so besser wirkt die Arznei.
Potenzierung
Die große Entdeckung Hahnemanns: Je häufiger potenziert wird,
umso stärker ist die Wirkung der Arznei.
Der Vorgang: Ein Ausgangsstoff wird bei einer D-Potenz (Dezimal) im Verhältnis
1:10 verdünnt und anschließend und auch nach jeder weiteren
Verdünnungsstufe auf einem Lederkissen 10 mal verschüttelt.
Durch die Verdünnung des Wirkstoffs werden gleichzeitig Nebenwirkungen
reduziert.

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